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Rudolf Steiner
Gründer der mittlerweile weltweit 865 Waldorfschulen, ist Rudolf Joseph Lorenz Steiner (1861 - 1925). Als Schüler begann Rudolf Steiner schon in der Dorfschule sich selbst Wissen anzueignen, da ihm der dortige Lehrstoff nicht ausreichte. Später dann studierte er Naturwissenschaft und Mathematik in Wien, ging danach an die Universität in Rostock, wo er später als Dr.phil promovierte.
Er beteiligte sich als Herausgeber der naturwissenschaftlichen Schriften an diversen Werken wie von Goethe, Schopenhauer und auch dem Dichter Jean Paul. Durch seine Arbeit gelang er zu der Erkenntnis, daß das eigene Denken die beste Wahrnehmung des Menschen sei. Nur das, was man selbst denkt, kann man am besten durchschauen.
Auf Grund seiner verschiedenen und andersartigen Ansichten was den Umgang der menschlichen Psyche angeht, gründete er nach einer Anfrage von Emil Molts (Sozialreformer und Anthroposoph) der Direktor der deutschen Zigaretten Fabrik des Waldorf Astoria gewesen ist und für die Kinder seiner Arbeiter eine pädagogische Betreuung wünschte, am 17.09.1919 in Stuttgart die erste Waldorf Schule. Voraussetzung des gemeinsam Projektes war das von Rudolf Steiner 1907 veröffentlichte Buch über die Erziehung von Kindern, welches zu dem Zeitpunkt aber noch keinerlei Anklang fand.
Steiner fungierte hier bis zu seinem Tod als Berater und Ausbilder und hatte de facto die Position des Schulleiters. |
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